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Hund: Allergie

Überreaktion des Abwehrsystems auf körperfremde Stoffe (Allergene).

Bei Entstehung einer Allergie findet zunächst ein Erstkontakt mit dem Allergen statt, der bis auf einige wenige Ausnahmen nicht zu klinischen Erscheinungen führt. Das Immunsystem des Körpers aber erkennt den Stoff als fremd und „merkt“ ihn sich. Diesen Vorgang nennt man Sensibilisierung.

Das Immunsystem hat verschiedene Möglichkeiten, sich ein Allergen als fremd zu merken. Grundsätzlich beruht das Gedächtnis des Immunsystems auf zwei Säulen:

Beim so genannten Zweitkontakt mit dem Allergen erkennt das Immunsystem dieses sofort als fremd. Dadurch wird eine Reaktion des Immunsystems in Gang gesetzt, die eigentlich das Ziel hat, den Fremdstoff zu beseitigen. Bei einer Allergie allerdings schießt das Immunsystem über das Ziel hinaus. Man spricht auch von einer Überreaktion. Die genauen Abläufe sind sehr kompliziert und sollen hier vereinfacht dargestellt werden. Es gibt Reaktionen, die sehr schnell ablaufen und damit auch sehr schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen können. Andere Mechanismen laufen etwas langsamer ab. Man unterscheidet zudem lokale Überreaktionen, die nur ein bestimmtes Organ betreffen und systemische Überreaktionen, die den gesamten Körper in Mitleidenschaft ziehen.

Häufige Allergien beim Hund sind:

Stand: 21.01.2013, © Copyright by www.enpevet.de
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